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Online-Offline-Balance fängt bei uns selbst an – jeder muss lernen, im wahrsten Sinne des Wortes den Stecker zu ziehen. Wenn wir internetmündige Kinder wollen, brauchen wir Eltern, Erzieher und Lehrer, die dies selbst vorleben und die erforderlichen Kenntnisse auch vermitteln können.

Marlene Mortler MdB, Drogenbeauftragte der Bundesregierung

Viele Eltern sind bei der richtigen Medienerziehung ihrer Kinder unsicher. Dies hat jüngst die BLIKK-Studie (Bewältigung, Lernverhalten, Intelligenz, Kompetenz, Kommunikation) gezeigt, ein gemeinnütziges Projekt des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, des Instituts für Medizinökonomie & Medizinische Versorgungsforschung der Rheinischen Fachhochschule Köln und der Deutschen Gesellschaft für Ambulante Allgemeine Pädiatrie. Das muss sich ändern, da die Weichenstellungen zu einer gesunden und maßvollen Mediennutzung bereits im Kindesalter erfolgen. Glücklicherweise gibt es bereits gute Ratgeber für Eltern zu diesem Thema, allerdings sind diese im Netz nicht immer leicht zu finden.
Daher finden Sie hier eine Zusammenstellung von Informationsmaterial für Eltern zur Medienerziehung.

Mediennutzung in der Familie

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet eine Broschüre mit Tipps und Informationen für Eltern zum Thema „Mediennutzung in  der Familie“ an. Hier können Sie die Broschüre bestellen.

Unter dem Motto  »Starke Seiten – Starke Kinder«  standen am Tag der Kinderseiten am 21. Oktober 2016 bundesweit gute Internetseiten für Kinder im Mittelpunkt – unterstützt vom Bundesjugendministerium, das Angebote für ein gutes Aufwachsen mit Medien und die ersten Schritte im Netz fördert.

Hier gelangen zur Internetseite.

Die Kindersuchmaschine "Blinde Kuh"  finden Sie hier.

Eine Übersicht über kindgerechte Internetseiten bietet der Empfehlungsdienst "Klick Tipp's".

Die Internetseite finden Sie hier.

Das Gesamtangebot der Initiative "Gutes Aufwachsen mit Medien" und des Initiativbüros bietet Interessierten und pädagogischen Fachkräften einen vielfältigen Überblick (u.a. auch zu technischen Entwicklungen bzw. Geräten).

Die Internetseite finden Sie hier.

Die Website des Kinderministeriums richtet sich an Kinder zwischen sieben und elf Jahren. Spielerisch können sie dort mehr über die Themen Politik und Kinderrechte erfahren. Die Seite finden Sie hier.

Der Medienratgeber für Familien informiert Eltern darüber, mit welchen Angeboten sie ihre Kinder bei den ersten Schritten im Netz begleiten können und welche Verhaltensregeln und Sicherheitseinstellungen für den Anfang an wichtig sind.

Die Internetseite finden Sie hier.

Die gleichaltrigen jungen Menschen werden als „Peer Group“ bezeichnet. Die „Net-Piloten“, hier vorrangig Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 18 Jahren, dienen dabei als Vorbilder für Mitschülerinnen und Mitschüler ab der Jahrgangstufe 6. Die Net-Piloten können sensibel auf die Gefahren der Computernutzung und die Sorgen der Eltern hinweisen, gleichzeitig aber bei exzessiver Computerspiel- und Internetnutzung auch Anleitungen zur Verhaltensregulation geben.

Hier gelangen Sie zur Internetseite der Net-Piloten.